Soziales & Gesellschaft

Trau Dich – Initiative zur Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs

Die bundesweite Initiative „Trau Dich“ richtet sich an Kinder im Grundschulalter und im Übergang zur Pubertät (8 bis 12 Jahre), Eltern, sowie die pädagogischen und psychologischen Fachkräfte, insbesondere die der Schulen.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben 2012 die bundesweite Initiative „Trau dich!“ zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs gestartet. Die Initiative ist eine Maßnahme des „Aktionsplans 2011 der Bundesregierung zum Schutz vor sexueller Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen“. Sie greift die Ergebnisse des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ sowie Empfehlungen der Geschäftsstelle des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) auf.
Das gleichnamige Theaterstück „Trau dich! Ein starkes Stück über Gefühle, Grenzen und Vertrauen“ wurde am 1. März 2013 im Berliner Renaissance-Theater uraufgeführt. Eine Tournee führt bis Ende 2014 durch mehrere Bundesländer. Insgesamt sind ca. 100 Aufführungen vorgesehen. So werden mehr als 25.000 Kinder erreicht. Zudem finden in allen teilnehmenden Schulen Informationsabende für Eltern statt. In den kooperierenden Bundesländern sind außerdem weitere Aktivitäten zum Thema sexueller Missbrauch mit den Einrichtungen vor Ort geplant.
Die ARD-Moderatorin Caren Miosga unterstützt als Botschafterin die Initiative.

Weitere Infos gibt es hier: www.trau-dich.de

Quelle: http://www.dsj.de/newsletter-direct-mail/dsj-newsletter-nr-30-vom-14062013/

Am 14. Juni 2013 ab 14 Uhr – „AKTION GEBÄRDENSPRACHE – DEMO“ in Berlin

Aufruf des Präsidenten des Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. Rudi Sailer
Das wichtige Thema „Gebärdensprache“ macht auch vor dem Sport nicht halt, denn für viele der Sportlerinnen und Sportler des DGS ist es die tägliche Umgangssprache. Die Gebärdensprache ermöglicht nicht nur die Kommunikation untereinander, sondern ist die einzig wahre Form der Kommunikation zur hörenden Umwelt. Oftmals müssen Gebärdensprachdolmetscher oder Kommunikationshelfer diesen Part übernehmen. Wie schön wäre es, wenn mehr Menschen die Gebärdensprache erlernen würden. Vieles wäre einfacher. Zum Beispiel bei der Kommunikation zwischen Trainer und Sportler. In vielen Fällen muss es schnell gehen, die wichtigen Informationen an die Aktiven zu bringen. Geht es nicht, wird viel Potential zur Leistungs- oder Ergebnisverbesserung verschenkt. Auch Rudi Sailer bemerkt: „Sport ohne Gebärdensprache ist heute unvorstellbar“. Weiterlesen


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